Da Großbritannien seine Energiewende beschleunigt und die Importabhängigkeit verringert, werden immer mehr erneuerbare Energiequellen in das lokale Stromnetz eingespeist – Solarenergie spielt dabei eine entscheidende Rolle. Da die Solarstromerzeugung jedoch von Wetterbedingungen und tageszeitlichen Schwankungen beeinflusst wird, kann sie keine kontinuierliche, stabile und bedarfsgerechte Stromversorgung gewährleisten, was eine Herausforderung für die Deckung des Strombedarfs darstellt.
Projekthintergrund
Um dieses Problem anzugehen, hat sich ein führender britischer Solarentwickler, der seine umfassende Erfahrung von der Projektplanung und -konstruktion bis hin zum Betrieb und der Wartung nach der Fertigstellung nutzt, auf die Entwicklung von „Solar Energy Storage Systems (BESS)“ konzentriert.
Durch die Kombination von Energiespeichersystemen mit Solarkraftwerken werden die zuvor intermittierenden Solaranlagen zu einer stabileren und widerstandsfähigeren Energieinfrastruktur ausgebaut. Gleichzeitig unterstützt dieses Modell der „lokalen Erzeugung und des lokalen Verbrauchs“ den Betrieb des regionalen Stromnetzes besser.
Ein einziges Vorzeigeprojekt in Ostengland verdeutlicht den Wert dieses Modells: Jährliche Stromerzeugung: 20.000 MWh
Strombedarf gedeckt: 5.000 Haushalte
Da jedoch immer mehr Hybridenergieanlagen in abgelegenen, unbewachten Gebieten errichtet werden, steht das Unternehmen vor neuen Herausforderungen: Wie können diese komplexen Anlagen in den nächsten 10 Jahren stabil und effizient betrieben werden?
Die Gewährleistung des kontinuierlichen Betriebs kritischer Energieanlagen erfordert mehr als nur Hardware; es bedarf auch eines zuverlässigen und sicheren Netzwerksystems, um zu verhindern, dass Kommunikationsausfälle und Sicherheitslücken den Anlagenbetrieb beeinträchtigen und sogar die regionale Energieversorgungssicherheit gefährden.
Zu diesem Zweck ging das Unternehmen eine Partnerschaft mit Moxa ein, um ein standardisiertes und sicheres Kommunikations-Backbone-Netzwerk aufzubauen, das eine langfristig stabile Verbindung der Geräte gewährleistet und die betriebliche Effizienz kontinuierlich verbessert.
Projektanforderungen
Skalierbares Produktportfolio:
Standardisiert und replizierbar, ermöglicht dies eine schnelle Expansion über verschiedene Regionen hinweg für mehrere Hybridenergieanlagen.
Nahtlose Subsystemintegration:
Ein nahtloser Datenaustausch zwischen PV-Wechselrichtern, Batteriespeicherschränken und Videoüberwachungssystemen ist erforderlich, um eine Echtzeit-Netzreaktion zu gewährleisten.
Einfache Fernverwaltung:
Ein hochzuverlässiges Kommunikations-Backbone-Netzwerk ermöglicht die Echtzeit-Überwachung des Status unbeaufsichtigter, verteilter Standorte.
Industrielle Netzwerksicherheit:
Ein Netzwerk, das dem Prinzip „Security by Design“ und den IEC 62443-Standards entspricht, reduziert effektiv die regionalen Energiesicherheitsrisiken.
Nachhaltiger Betrieb:
Geeignet für einen kontinuierlichen und stabilen Betrieb über mehr als zehn Jahre unter rauen Außenbedingungen.
Warum Moxa wählen?
Komplettlösung für schnelle Expansion
Moxabietet ein umfassendes Portfolio an Hardware- und Softwareprodukten für Edge Computing, Konnektivität und Protokoll-Gateways zur Gewährleistung sicherer industrieller Netzwerke. Eine Komplettlösung unterstützt die Erstellung replizierbarer Modelle, beschleunigt die Implementierung standortübergreifender Produktportfolios und sichert einen effizienten Betrieb bei Kapazitätserweiterungen. Operative Exzellenz und reduzierte Gesamtbetriebskosten: Hochzuverlässige Netzwerktechnologien und fortschrittliche Fernverwaltungssysteme verringern die Häufigkeit von Vor-Ort-Einsätzen erheblich und senken so die langfristigen Betriebskosten für entfernte Anlagen.
Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und Netzsicherheit
Moxa liefert Komponenten, die den IEC 62443-4-2 SL2-Standards entsprechen und so ein überprüfbares und vertrauenswürdiges Basisnetzwerk schaffen, die Prozesse zur Einhaltung der Netzvorschriften vereinfachen und kritische Infrastrukturen vor sich entwickelnden Cyberbedrohungen schützen.
Expertenberatung als strategisches Rückgrat
Moxa arbeitet mit Technologiepartnern zusammen, um ein eng vernetztes Supportteam zu bilden, das beratende Systementwicklung bietet und so die nahtlose Interoperabilität der Subsysteme gewährleistet. Dieser kollaborative Experten-Supportmechanismus überwindet Technologie-Silos, reduziert Integrationsrisiken und sichert einen langfristig stabilen Projektbetrieb.
Produkteinführung
DA-820E-Serie
◎Ausgestattet mit Intel® Core™ Prozessoren der 13. Generation
◎ Energieautomatisierungsrechner, der den Normen IEC 61850-3, IEEE 1613 und IEC 60255 entspricht
◎ Bietet vielfältige Sicherheitsoptionen wie TPM 2.0, UEFI Secure Boot und physische Sicherheit
DRP-C100-Serie
◎Schienenmontierter Computer mit lüfterlosem Design
◎ Breiter Betriebstemperaturbereich: -30 ~ 60 °C
◎ Zertifiziert durch DNV, CID2, ATEX und IECEx
EDS-4008-Serie
◎Zertifiziert nach IEC 62443-4-2 SL2-Standard
◎ Unterstützt Turbo Ring und Turbo Chain (Selbstheilungszeit < 20 ms bei 250 Switches) sowie RSTP/STP-Netzwerkredundanz
◎ Unterstützt IEEE 802.3bt PoE; Einzelport-Ausgangsleistung bis zu 90 W
MGate MB3270-G2 Serie
◎Unterstützt einen leistungsstarken Agentenmodus mit geringer Latenz, kann Modbus-Geräte aktiv abfragen und Daten zwischenspeichern.
◎ Unterstützt proprietäre Modbus-Protokolle und Modbus-Erweiterungsprotokolle für verschiedene Geräte sowie eine automatische Geräte-Routing-Funktion zur vereinfachten Konfiguration
◎ Entspricht dem IEC 62443-4-2 SL2-Standard
◎Bietet eine RESTful-API zur Unterstützung von IIoT-Anwendungen
◎ Vereinfacht die E/A-Verwaltung durch MXIO-Bibliotheken, die Windows und Linux unterstützen.
◎ Breiter Temperaturbereich verfügbar: -40 ~ 75°C (-40 ~ 167°F)
Veröffentlichungsdatum: 24. Juli 2026
